An: 18. Juni 2020 In: Juni 2020 Comments: 0

Ein Artikel in Welt vom 27,04.2019 zeigt den allgemeinen Kampf der Innenstädte gegen die Leerstände. Leerstände bedeuten wenig Attraktivität für Besucher der Innenstädte und sind auch das Ergebnis von fehlenden selbstständige Unternehmer*innen, die den Mut aufbringen ihre Ideen im klassischen Schaufenster zu präsentieren. Alteingesessenen Traditionsunternehmen finden entweder keinen Nachfolger mehr oder deren Produkte und Leistungen sind nicht Wettbewerbsfähig. Hinzu kommt das Franchise-Filialen und Filialisten schon jetzt das Bild der Innenstädte bestimmen.

Die Anzahl der Leerstände in den Innenstädten könnte sich in den nächsten Jahren sogar drastisch erhöhen. Dann wenn die Bekämpfung der Leerstände nicht oder nur halbherzig von Kommunalpolitikern angegangen wird und  Wünsche der selbstständigen Unternehmer*inen, die auch gleichzeitig Steuerzahler sind, unberücksichtigt bleiben. Neue Impulse und kreative Ideen für eine individuelle Innenstadt, neue Park- und Verkehrskonzepte, neue Marketingstrategien und auch neue Um- oder Neugestaltung der Fussgängerzonen sind gefragt.

Wir betrachten die Entwicklung in den Innenstädten und fragen uns in diesem Fall: Kämpft Bingen wirklich gegen den Leerstand?

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