Fördermittel / Finanzierung

BAFA BeratungsförderungBAFA Beratungsförderung und Beratungszuschuss

Die Europäische Union, Bund und Länder bieten Unternehmen und Gründern eine Vielzahl an Förderprogramme und Zuschüsse. Es zählt zur unternehmerischen Pflicht sich über Förderprogramme und Zuschüsse dauernd zu informieren. Denn nicht genutzte Fördermittel und Zuschüsse sind verlorenes (verschenktes) Kapital.

Förderprogramme und Zuschüsse werden angeboten für Beratungen oder für Investitionen, auch für die Forschung und Entwicklung. Weitere Fördermassnahmen sind Beteiligungen und Bürgschaften, die Personalkosten und Messezuschüsse uvm.

Kleine und mittlere Unternehmen können bei der Unternehmensberatung von der Bundesförderung durch die BAFA Beratungsförderung (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) profitieren.

BAFA Beratungsförderung – gültige Richtlinie läuft nur noch bis zum 31.12.2020

Das BAFA bezuschusst Beratungen für kleine und mittlere Unternehmen zu allen Fragen der Unternehmensführung. Förderziel ist es, die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit von KMU zu steigern und Arbeitsplätze zu sichern.

Die aktuell gültigen Richtlinien laufen allerdings zum 31.12.2020 aus. Bisher steht noch nicht fest, wie es danach weitergeht (neue Richtlinien oder Verlängerung der alten Richtlinien).

Bei Anträgen, die dieses Jahr noch gestellt werden, gilt NICHT die 6-Monats-Frist zum Einreichen des Verwendungsnachweises. Alle für den Verwendungsnachweis notwendigen Unterlagen müssen bis zum 31.12.2020 eingereicht werden. Dieses Datum wird den Antragstellern auch in der Inaussichtstellung mitgeteilt.

BAFA Beratungsförderung während der Corona Krise

Die Maßnahmen gegen das  Corona Virus zwingen immer mehr Unternehmen in die Knie. Damit diese nicht umfallen wurde von der BAFA ein Förderprogramm mit einem 100% Beratungszuschuss ins Leben gerufen. Dieses Förderprogramm wurde am 26. Mai 2020 wieder eingestellt. Für Freiberufler, Selbstständige, Startups und Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten besteht die Option auf ein Förderprogramm mit 90% Beratungszuschuss. Weitere Informationen erhalten Sie im Blog oder werden in Modul 3 beschrieben.

BAFA Beratungsförderung für unternehmerisches Know-how

Startups sowie Selbstständige und kleine sowie mittlere Unternehmen (KMU) können bei der Unternehmensberatung von der Bundesförderung durch die BAFA  (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) mit einem Beratungszuschuss profitieren. Gefördert werden:

1. Allgemeine Beratungen zu allen

  • wirtschaftlichen, finanziellen, personellen oder organisatorischen Fragen der Unternehmensführung

2. Spezielle Beratungen für Unternehmen

  • die von Unternehmerinnen geführt werden,
  • die von Migranten/innen geführt werden
  • die von Unternehmer/innen mit Behinderung geführt werden,
  • zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeiter/innen mit Migrationshintergrund,
  • zur Gestaltung der Arbeit für Mitarbeiter/innen mit Behinderung,
  • zur Fachkräftegewinnung und -Sicherung,
  • zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • zur altersgerechten Gestaltung der Arbeit,
  • zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz.

Die Beratungsprogramme sind seit Inkrafttreten der neuen Beratungsrichtlinien in drei Module unterteilt:

BAFA Beratungsförderung für Jungunternehmen und Startups

Modul 1 richtet sich an Jungunternehmen
(Unternehmen bis zwei Jahre nach der Gründung) für sämtliche Themenschwerpunkte der allgemeinen oder speziellen Beratung (siehe oben). Es gelten folgende Kriterien:

  • maximale Bemessungsgrundlage pro Beratungsart: 4.000 Euro
  • Fördersatz 50% (alte Bundesländer einschließlich Berlin und Region Leipzig – ohne Region Lüneburg)
  • Förderhöchstsatz: 2.000 Euro
  • Zielsetzung: Unterstützung beim Aufbau, der nachhaltigen Führung und Sicherung des Jungunternehmens.

Die Beratungsförderung für Bestandsunternehmen

Modul 2 gilt für Bestandsunternehmen
(Unternehmen ab dem 3. Jahr nach der Gründung) für sämtliche Themenschwerpunkte der allgemeinen oder speziellen Beratung (siehe oben). Es gelten folgende Kriterien:

  • maximale Bemessungsgrundlage pro Beratungsart: 3.000 Euro
  • Fördersatz 50% (alte Bundesländer einschließlich Berlin und Region Leipzig – ohne Region Lüneburg)
  • Förderhöchstsatz: 1.500 Euro
  • Zielsetzung: Ergänzung und Vertiefung des Unternehmerpotenzials und der Handlungskompetenz.

BAFA Beratungsförderung für Selbstständige, Startups und Unternehmen

Modul 3 hilft Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten für folgende Bereiche und Konditionen:

  • Unternehmenssicherungsberatung
  • Zusätzlich kann nach der Unternehmenssicherungsberatung zur Vertiefung der Maßnahmen zur Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit eine weitere Beratung (Folgeberatung) gefördert werden
  • maximale Bemessungsgrundlage pro Beratungsart: 3.000 Euro
  • Fördersatz 90% bundesweit
  • Förderhöchstsatz: 2.700 Euro
  • Zielsetzung: Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit und der Vorbeugung von Entlassungen.

Wirtschaftsförderung und Mittelstand

Die Beratungsförderung von kleine und mittlere Unternehmen ist für fast aller Branchen möglich. Wir unterstützen Sie im Antragsverfahren und bei der Inanspruchnahme der Förderung und machen diese einfach und unkompliziert. In einem Erstgespräch erläutern wir Ihnen gerne, wie Sie die Förderung optimal für Ihre beabsichtigte Beratungsleistung einsetzen können.

Sollten Sie nach Ablauf der Beratung weiteren Beratungsbedarf haben, besteht die Möglichkeit der vertiefenden Beratung mit Landesförderung, z.B. in Rheinland-Pfalz über die ISB (Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz).

Sprechen Sie mit uns oder senden Sie uns eine Nachricht per Mail oder WA und vereinbaren Sie einen Termin mit unserem Beratungsteam. Informationen zu den Beratungsförderung erhalten Sie auch hier: BAFA – Wirtschaftsförderung und Mittelstand.

BAFA Beratungsförderung für Freiberufler, Selbstständige und Unternehmen während und nach der Corona KrisenAus der Corona Krise mit einer BAFA Beratungsförderung

Das Corona-Virus hat für immer mehr kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Freiberufler drastische, teilweise arbeitsplatz- oder existenzbedrohende Auswirkungen.

Waren zunächst insbesondere die Branchen Tourismus, Eventmanager, Messeveranstalter und Messebauer sowie der gesamte Gastronomiebereich betroffen, werden jetzt auch zunehmend der Einzelhandel, der Fahrzeugbau, Handwerksunternehmen, Maschinenbauer, Metallbauer sowie Dienstleister mit Auftragsstornierungen, und -rückgängen oder unterbrochene Lieferketten konfrontiert.

Diese KMUs benötigen eine schnelle, unbürokratische Unterstützung in den sich stellenden betriebswirtschaftlichen Fragen und der Digitalisierung, im Marketing sowie einer strategischen Neuausrichtung, Reorganisation oder Restrukturierung durch professionelle Berater.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle möchten deshalb die Wirtschaft und Unternehmen, Startups, Selbstständige der freien Berufe unterstützen und erweitert ein vorhandenes Förderprogramm mit einem 100% Zuschuss während und nach der Corona Krise, zumindest bis zum 31.12.2020. Dieses Förderprogramm wurde am 26. Mai 2020 eingestellt.

Die Beratungsförderung für Freiberufler, Selbstständige, Startups und Unternehmen in der Corona Krise ist ausgesetzt!

Modul 4 – ist seit 16. April 2020 ausgesetzt und seit dem 26. Mai 2020 eingestellt – sollte Unternehmen helfen die wegen der Corona Krise in Schwierigkeiten geraten sind für folgende Bereiche und Konditionen:

  • Unternehmenssicherungsberatung
  • maximale Bemessungsgrundlage: 4.000 Euro
  • Fördersatz 100% bundesweit
  • Förderhöchstsatz: 4.000 Euro
  • Vorfinanzierung entfällt. Betrag wird auf das Konto des Beratungsunternehmen überwiesen.
  • Zielsetzung: Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit und der Vorbeugung von Entlassungen.